Verfahren

Die Psychologisch-Hermeneutische-Diagnostik ist ein mehrdimensionales wissenschaftliches Untersuchungsverfahren, das besonders die lebensgeschichtlichen und kulturellen Hintergründe der Familie, die Entstehungsbedingungen für Kollisionen in der Paardynamik und deren Auswirkungen auf die Lebensbedingungen des Kindes oder Jugendlichen fokussiert.
Im Mittelpunkt der diagnostischen Abklärung steht das Kind oder der Heranwachsende, der – im Loyalitätskonflikt gefangen – die eigenen Lebensumstände weder zu verantworten hat, noch sie eigenständig verändern kann.
Methoden und Techniken aus der empirischen Sozialforschung (hermeneutische Biografieanalysen) und der klassischen Psychodiagnostik werden hier mit den Inhalten der Humanistischen Psychologie, wie sie u.a. von Abraham Maslow begründet wurden, verbunden.
