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Mandalas in der Psychotherapie
Mandala
Das Wort "Mandala" stammt aus der altindischen Literatur- und Gelehrtensprache und bedeutet soviel wie "Kreisbilder".Diese mystischen Kreis- oder Vieleckbilder dienen in den indischen Religionen als Hilfsmittel zur Meditation. Die oft farbenprächtigen und symmetrischen Bilder werden gemalt, aus Materialien geformt oder auch getanzt.
In den psychotherapeutischen Prozess haben Mandalas durch den Tiefenpsychologen C.G.Jung Eingang gefunden. Aus seinen Beobachtungen erkannte er, dass einige Patienten spontan Kreisbilder - psychische Mandalas - anfertigten und sich damit zu beruhigen suchten. Dies griff er auf und setzte das Malen nun gezielt für die Psychotherapie kranker Menschen ein.
Dem Malen von Mandalas werden heilsame Eigenschaften zugeschrieben, da ein Mandala nicht nur eine Ordnung symbolisiert, sondern das Herstellen eines Mandalas auch eine innere Ordnung bewirken kann.
Eingebettet in den psychotherapeutischen Prozess stellen Mandalas Sinnbilder dessen dar, was uns beschäftigt. Sie erlauben daher einen Zugang zu den unbewussten Ebenen unseres Erlebens. Anhand der verwendete Farben, Bilder, Formen, können wir Schlüsse auf unser Seelenleben ziehen und einen neuen Zugang zu uns gewinnen.

